23. Festival
20.02. - 25.03.2018

VVK-Start am 06.12.2017
ab 11.00 Uhr

23. Festival

20.02. - 25.03.2018

VVK-Start am 06.12.2017
ab 11.00 Uhr

Pressestimmen 2013

Henri Oguike Dance Company

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„Große Erwartungen schwingen mit in der imponierenden Architektur der Industriehalle Stahlbau Strang beim 18. Schrittmacher-Tanzfestival in Aachen. Mystisch leuchten der gewaltige Transporthaken an der Decke und die geöffnete Kanzel, die jeden Moment den Menschen zu erwartet scheint, der diesen Haken rangieren kann.“
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„Wer den Raum durch die schmale Tür betritt, taucht ab.“
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„Ästhetisch gekonnt.“
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In Aachen prägt die von Henri Oguike 1999 gegründete Londoner Dance Company den Schrittmacher-Auftakt.“
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„Reizvoll und ästhetisch gekonnt – Tänzerinnen bieten in ersten Bildern abstrakte Posen. Aus dem Dunkel befreit sie nach und nach ein heller Streifen. Jetzt werden sie für einen Moment zu eleganten Silhouetten, die an die Vorspann-Bilder der frühen James Bond-Filme erinnern. Vergängliche Schönheit, eine magische Installation.“
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„In 45 Minuten dringt die Musik Vivaldis wie ein Rauschmittel in die Körper ein und bestimmt die Aktionen.“
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Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten
25. Februar 2013
Sabine Rother

 

Sébastien Ramirez und Honji Wang

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„55 Minuten getanzte Poesie. Ein Kosmos aus Gefühlen, Gedanken und Interaktionen, mit dem ein außergewöhnliches Paar den zweiten Aachen-Abend des Schrittmacher-Tanzfestivals 2013 gestaltete.“
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„Liebe, Begehren, Staunen, Beherrschen, Unterwerfen, Nähe und Flucht sind nur einige wenige Aspekte dieser Arbeit, mit der sich die beiden dem Publikum sehr persönlich öffnen. Das berührt und verbindet, denn in dem Maße, in dem die Tänzer ihren Zuschauern vertrauen, fliegen ihnen die Herzen zu.“
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„Die Liebe zueinander lässt vieles zu. Magisch bereits die Anfangsszene: Honji entfaltet ihren zarten Körper wie eine Pflanze, die aus der Erde der Frühlingssonne zustrebt. Ramirez, der sich zunächst am Baum verborgen hält, wird magisch von dieser Frau angezogen und antwortet mit seiner eigenen Bewegungssprache.“
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„Ramierz gleitet wie unter Wasser von einer Bewegung zur nächsten, ein Könner mit enormer Kraft. Wie in Zeitlupe läuft das „B-Boying” bei ihm weich, dynamisch und mit verblüffender Leichtigkeit ab.“
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„Bei solcher Schnelligkeit und Körperbeherrschung zuckt man sogar als Zuschauer zusammen.“
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„Da bleibt nur eins: doppelter Salto zurück ins Tanzstück, Hände und Arme, die miteinander untrennbar wie Sinuskurven schwingen und schließlich das sanfte, stumme Verschmelzen unter dem funkelnden Bäumchen.“

Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten
3. März 2013
Sabine Rother

 

Kore-A-Moves

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„Der kraftvolle Männerkörper erbebt im fordernden Schlag der Trommel, die Szene ist mystisch, die geballte, fast schmerzliche Leidenschaft so nah, dass man selbst als Zuschauer den Atem anhält. Zwei koreanische Compagnien liefern beim Schrittmacher-Tanzfestival in der Aachener Fabrik Stahlbau Strang eine weitere faszinierende Facette.“
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„Es sind Könner mit klassischem Potenzial und dem Einfühlungsvermögen, große Gedanken und Gefühle in gewaltige und differenzierte Bilder umzusetzen…“
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„Glühende Leidenschaft unter kühler, straffer Disziplin spürt man bei Sungsoo Ahns Stück „Rose“, eine zeitnahe Interpretation von Igor Strawinskys „Sacre du Printemps“.“
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„Aufbrechende Lebenskraft, der Kampf um den Vorrang in der Gruppe, das pulsierende Element der aufsteigenden Energien bringt diese Truppe bis an den Rand der Erschöpfung.“
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Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten
6. März 2013
Sabine Rother

Éva Duda Dance Company

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„Mit zeremonieller Würde betreten sie die Bühne, die schwarzen Stangen erstrecken, faszinieren und lenken nicht nur die Körper, sondern auch den bangen Blick des Zuschauers.“
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„Mit „overDose“ stellt die noch junge ungarische Éva Duda Dance Company ein psychologisch hintergründiges und tänzerisch höchst anspruchsvolles Werk beim Schrittmacher-Tanzfestival in der Aachener Fabrik Stahlbau Strang vor. Die acht Tänzerinnen und Tänzer liefern damit eine weitere Facette im Spektrum des Modernen Tanztheaters, das hier seine international geprägte Bühne gefunden hat.“
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“Jetzt tippen sie in einem aberwitzigen Tanz zu viert mit ihren Stangen abwechselnd auf Fuß, Schulter, Kopf und Hüfte – die willenlose Frau wird zur Marionette. Eine grandiose Leistung tänzerisch und ausdruckstechnisch.“
(…)„Die absolute Souveränität, mit der sich alle in dieser Produktion bewegen, beeindruckt. Werden die schwarzen Stangen geschwungen, spürt man manchmal im Publikum den Lufthauch.
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Eine Company, die ihre eigene Bühnenwelt geschaffen hat.“

Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten
11. März 2013
Sabine Rother

GOTRA │ Joost Vrouenraets

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„Ein Weltraumgewitter erschüttert den hohen Raum der Fabrik Stahlbau Strang bis in den letzten Winkel. Gewaltig ergreift der Soundtrack, den Joris de Man für Joost Vrouenraets’ Produktion „Charlie“ geschaffen hat, Tanzende und Zuschauer. Ein besonderer Abend beim Schrittmacher Tanzfestival. Der aus Heerlen stammende Choreograph ist mit seiner jungen Company Gotra zum ersten Mal Gast in Aachen. Drei Frauen, zwei Männer – 75 Minuten Power und Inspiration.“
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„Ein kleiner Hügel erlaubt spannende Aktionen. Die Körper rollen, stürzen, krümmen und strecken sich. Elemente des Modern Dance und klassischer Tanzkunst verbinden sich mit Street Dance und akrobatischen Finessen zu einem sehr besonderen, fließenden Stil – Überraschungen inklusive. Messerscharf klirrt und knarrt die Toncollage von Joris de Man, da rasten Scharniere ein, spürt man die nahe Bedrohung: Die beiden Tänzer mutieren zu einer verschmolzenen Robotergestalt, die massive Gewehrsalven abfeuert – der Mensch als Mordmaschine.“
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Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten
15. März 2013
Sabine Rother

Phoenix Dance Company

„Athletische Körper in klassischen Posen, Spaß und Spielwitz mit Tänzerinnen und Tänzern, denen man das Vergnügen in jedem Moment ansieht, bewegte Poesie in höchster Vollendung. Mehr kann man sich vom Abschluss eines Tanzfestivals kaum wünschen, das wie „Schrittmacher“ in der Aachener Fabrik Stahlbau Strang auch mit seiner 18. Ausgabe den aktuellen internationalen Entwicklungen im Modern Dance eine technisch rundum perfekt betreute Bühne bot.“
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„Phoenix gehört zu den wichtigsten und innovativsten Kompanien Großbritanniens, und das bewies sie.“
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„Große schwarze Schlingen hängen an festen Seilen über der Bühne, auf der nun die Company gekonnt Luftakrobatik mit klassisch geprägtem Modern Dance zur perfekt ausgewählten Musik von „Wild Beasts“ vollführt. Mit atemberaubender Leichtigkeit erheben sich immer wieder zwei aus der tanzenden Gruppe, um in großer Geschwindigkeit den riskanten Flug über die anderen zu wagen. So entstehen im raschen Wechsel Bilder von außergewöhnlicher Schönheit. Schwerstarbeit, Körperbeherrschung und zirkustaugliche Leistungen, die völlig mühelos wirken. Euphorischer Applaus, der gar nicht enden will, für einen besonderen Abend.“

Aachener Zeitung / Aachener Nachrichten
18. März 2013
Sabine Rother